re:publica 26
18.-20. Mai 2026
STATION Berlin
Wie kommen wir vom derzeitigen Niveau öffentlicher Debatten zu einem echten Austausch oder gar Verständnis?
Stefan Niggemeier und Dirk von Gehlen wollen auf der re:publica 26 herausfinden, was wir tun können, um in Zeiten von Desinformation und AI-Slop besseres Diskutieren zu lernen – auf persönlicher wie politischer Ebene und in medialen Öffentlichkeiten.
Die beiden verfolgen gescheiterte öffentliche Debatten seit Jahren, sehen die Probleme und Herausforderungen für eine freie Gesellschaft und wollen trotzdem den Glauben an geglückte Kommunikation nicht aufgeben.
In einem offenen Gespräch entwickeln sie deshalb Kriterien für bessere Debatten. Dazu zählen: die Fähigkeit zur Meinungsänderung, die Bereitschaft, Menschen und Meinung zu trennen und womöglich auch der Einsatz von KI-Sprachmodellen, die Meinungsfindung aus dem öffentlichen Raum in einen privaten Rahmen bringen können.
Das Ziel: Mehr Medien- und Meinungskompetenz in Zeiten von Polarisierung und Populismus.
Dirk von Gehlen ist Autor, Journalist und Vortragsredner. Er war lange Zeit Chefredakteur von jetzt.de und arbeitet aktuell als „Director Think Tank“ am SZ-Institut. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Netzkultur und den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung. Dazu hat er zahlreiche Bücher veröffentlicht, u.a. „Mashup. Lob der Kopie“ (2011), „Meta! Das Ende des Durchschnitts“ (2017), „Gebrauchsanweisung für das Internet“ (2018), „Meme“ (2020) und zuletzt „Wie KI dein Leben besser macht. 50 Denkanstöße für einen entspannteren Alltag“ (2025).
Stefan Niggemeier ist freier Journalist und schreibt über Medien. Im Jahr 2004 gründete er gemeinsam mit Christoph Schultheis das BILDblog. 2007 wurde er als „Journalist des Jahres 2007“ vom „Medium Magazin“ und für sein Blog mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. 2016 gründete er zusammen mit Boris Rosenkranz Übermedien. Aktuell verfasst er Medien-Kolumnen für die FAS und Radio Eins und wirkt am Podcast „Das kleine Fernsehballett“ mit Sarah Kuttner mit.