re:publica 26
18.-20. Mai 2026
STATION Berlin
TikTok zeigt, wie's geht: Algorithmisch kuratierte Feeds und audiovisuelle Inhalte bestimmen heute maßgeblich, was digitale Öffentlichkeiten ausmacht. Mittlerweile machen es andere Social-Media-Plattformen nach. Auf den unterschiedlichen Plattformen findet jeweils alles parallel statt: Aktivist*innen mobilisieren, Politiker*innen provozieren, Wissenschaftler*innen erklären. Wer in dieser hart umkämpften Aufmerksamkeitsökonomie der For You Page bestehen will, muss sich an die Plattformlogiken und -ästhetiken anpassen; nachmachen, was andere tun, und mit Glück oder Pech zum Meme werden. Kann das gutgehen? Was macht TikTok mit uns, und was machen wir mit TikTok? Antworten darauf gibt der Sprachwissenschaftler Simon Meier-Vieracker auf der #rp26.
Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik an der TU Dresden und preisgekrönter Science Content Creator. Als @fussballinguist auf Social Media scrollt sich für euch durch TikTok und fragt, was es für die Wissenschaft und die Politik bedeutet, auf diesen Bühnen sichtbar und hörbar zu sein. Im letzten Jahr brachte er gemeinsam mit Friederike Fischer und Lisa Niendorf das Fachbuch „TikTok - Memefication und Performance” heraus, in dem die Videoplattform aus kulturwissenschaftlicher Perspektive analysiert wird.